«Die Hochzeit mit „bin da – aber auch nicht da“ sehen.»


©Jürgen Creutzburg Blog Jürgen plaudert

Es ist der Monat Juli und wir befinden uns gerade in der Hochzeitssaison.

Die letzten Tage hatte ich viele persönliche Gespräche mit zukünftigen Brautpaaren bei Wasser, Multivitaminsaft & Co.

Alle Brautpaare haben viele Fragen im Gepäck und diese wollen beantwortet werden. In meinem ersten Blog stehen schon teils teils die Antworten. Gerne, runde ich das heute ein wenig ab. Gut, nach einem Smalltalk geht es in die Frage Antwort Runde.

Oft wird gefragt: „Nach der Trauung machen wir dann die gestellten Fotos?“

Ohjie, das kann ich ja mal gar nicht. Ich bevorzuge eher das begleiten im wahrsten Sinne des Wortes, dabei sein ist alles. OK, ich achte schon darauf, dass die Krawatte des Herren gerade sitzt oder der Brautstrauß – schick – seine Position hat.

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Eine weitere Frage ist: „Wie lange machen wir dann Fotos?“

Stellt euch vor: Nach der Trauung wird die Hochzeitsgesellschaft von euch versorgt, mit Sekt, Kaffee und Kuchen, oder feine Canapes verwöhnen den Gaumen eurer Gäste. Nach der Stärkung, sind wir für ca. 45-60 Minuten +-0 zusammen unterwegs und kredenzen tolle Bilder. Wir benötigen keine 3 Stunden Stressfaktor mit anschließenden Wangenmuskelkater durch Dauergrinsen. Eure Gäste sind ja letztendlich sozusagen alleine ohne Euch. Also, alles schön entspannt und tolle Fotos können auch in 20 Minuten entstehen.

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Danke an Stefanie & Florian aus dem netten Schwabenländle.

[Smalltalk]…

Diese Frage wird auch sehr oft gestellt: Braut: Wie viele Fotos sind es dann? Bräutigam zur Braut: Haste nicht gehört, er fängt die Motive ein – so wie er das sieht!

Danke Herr Bräutigam… JA ja … Ich bin leidenschaftlicher Voyeurist, was das Motive einfangen betrifft. Gerade in der Kirche, wisst Ihr…. da können die Gäste nicht weglaufen [grins] und das drumherum gehört einfach mit dazu.

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Als Brautpaar sieht man das, was hinter eurem Rücken passiert nicht und dafür bin ich da. „Bin da – aber auch nicht da“, Still und heimlich, nicht nur in der Kirche, auch während der Hochzeitsfeier, schleiche ich hier und da – rum. Das macht es aus, wenn ihr mit euren Fotos – im Nachhinein – Revue passieren lasst.

Letztens – so der Bräutigam, „Wo ist eigentlich Jürgen“ Ich stand unmittelbar vor ihm. Er: Da ist er ja. Dich merkt man gar nicht aber trotzdem bist du immer da. Die Gäste so: jaja bei ihm muss man aufpassen.

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Zurück zur Frage…

Erfahrungswerte zeigen, das ich pro Tagesreportage immer ca. 500 Bilder überreichen kann, meistens sind es aber mehr, dass wollte ich jetzt gar nicht verraten, ups.

Letztendlich ist die Reportage so aufgebaut, dass sich der rote Faden durch die Reportage zieht, a l s o Foto für Foto zeigt euren Tag in einer Geschichte.

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Darf ja auch mal erwähnt werden: Hier, auf der Webseite sind Bilder von einer kürzlichen Hochzeit in Hamburg. Frau Braut hat sich 2 Wochen später mit dieser Nachricht gemeldet: „hUhU – die Bilder sind Mega genial geworden. Danke für diese tollen Erinnerungen, die wir von dir bekommen haben. Wir sind begeistert, eine sehr sehr tolle Arbeit.

Liebe Grüße Nadine & Timo

Ein ♥liches Danke nach Hamburg an Nadine & Timo und für das Zeigen der Bilder auf meiner Webseite.

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Ach ja – fast vergessen, habe euch ja noch eine Geschichte versprochen. Eigentlich wollte ich hier heute keinen Roman tippseln, aber was soll’s. Für euch mach ich doch fast alles.

Eine Situation habe ich noch sehr gut im Hinterstübchen. Ich fragte auch den Bräutigam, ob ich sie erzählen dürfe, was er natürlich bejahte.

Wir sitzen so – alle Gäste draußen, 18 Uhr… an allen Tischen wurde fleißig gequatscht und Herr Bräutigam setzte sich an meine Seite mit an den Tisch und fragte nach meinem Befinden. Ich so – alles wunderbar und bei dir? Der Bräutigam so zu mir seitlich: “Ich habe heute mit meiner Taschenlampe geheiratet“ Ich – what is los – ja ich habe heute mit meiner Taschenlampe geheiratet und zeigte sie mir. Nicht dein ernst, waaaaa, wie geil ist das denn?

Er erzählte mir seine Story über die Taschenlampe, die etwas besonderes ist, auch was das Licht betrifft.

Ich so: Was sagt dein Weib dazu. Er: Stell dir vor… 01 Uhr Nachts – die leuchtende Taschenlampe in der geballten Faust und du schleichst so durch die Wohnung. Die Faust leuchtet ja rot, ne …

Den Rest kann man/n sich denken…
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Wir haben herzlich gelacht und früh morgens um 4 Uhr 30 trennten sich dann unsere Wege und wir gingen auf unser Hotelzimmer schlafen. An dieser Stelle, vielen Dank an Kristin & Manuel für den fetzigen Tag.

Wer jetzt noch möchte, kann sich ein wenig durch meine Page klicken und sich neue Bilder ansehen. Weitere Hochzeitsfotos folgen dann, u.a. aus Marbella, im Süden Spaniens an der Costa del Sol, dort stehen Rebecca & Julio kurz vor ihrer Hochzeit.

Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt „Jürgen plaudert“ und Danke für euer Interesse am Lesen.